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"Es gibt
keine intellektuelle Tat, die nicht letztendlich nutzlos wäre." Jorge Luis Borges
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Essays und Interviews
(Auswahl) Lesen ist mehr
als Buchstabenentziffern - was in Lesern vorgeht, entzieht sich der
Kontrolle. Lesen wäre dann eine Möglichkeit, sich Freiheit zu bewahren. Die
Furche, Nr. 45, 10. November 2011, S. 4-5 Storyselling in Frankfurt. Am
11. Oktober wurde die diesjährige Frankfurter Buchmesse eröffnet. Auf dem
großen Marktplatz für Bücher finden immer mehr andere Medien und Nichtbücher
ihren Platz. Die Furche, Nr. 41, 13. Oktober 2011, S. 13 Ich bin Kain, der
Engel. In dem nachgelassenen Roman "Kain" lässt José Saramago den Brudermörder durch das Alte Testament
wandern und Gottes Heilsplan durchkreuzen. Mit überraschenden Ergebnissen. Die
Presse (Spectrum), Nr. 19185, 13. August 2011, S.
VII Kein harmloses
Erzählen. Der spanische Schriftsteller Javier
Marias erhält den diesjährigen Österreichischen Staatspreis für Europäische
Literatur. Seine Romane sind ausschweifende literarische Denkwege. Die
Furche, Nr. 30, 28. Juli 2011, S. 11 Ein gurgelnder
Kessel kluger Bösartigkeiten. Vor 100 Jahren wurde Marshal!
McLuhan geboren. Seine medienkritischen Theorien
werden bis heute diskutiert. Der Schriftsteller Douglas Coupland
würdigt ihn in einer Biografie. Die Furche, Nr. 29, 21. Juli 2011, S. 10 Im Wald der
Geschichten. Bei den 35. Tagen der deutschsprachigen Literatur gewinnt mit
Maja Haderlap zum ersten Mal eine Österreicherin
den nach Ingeborg Bachmann benannten hoch dotierten Literaturpreis. Die
Furche, Nr. 28, 14. Juli 2011, S. 11 Ansichten
Amerikas. USA literarisch: Vom Tatsachenroman über die Auswirkungen einer
Politik der Paranoia bis zu den Abgründen in Großstadt und Kleinfamilie. Die
Furche (booklet), Nr. 18, 5. Mai 2011, S. 6-8 Griechische
Tragödien. Julya Rabinowich
ist bildende Künstlerin, Dolmetscherin – und Schriftstellerin. Ein Gespräch
über ihre Prosawerke "Spaltkopf" und "Herznovelle", über
ihre Arbeit mit Flüchtlingen und über Verdrängung und Obsession. Die Furche (booklet), Nr. 14, 7. April 2011, S. 4-5 Preiswürdige
Bücher. Von 17. bis 20. März 2011 wird Leipzig wieder Stadt der Bücher. Zu
Beginn wird ausgezeichnet. Ein Blick in die Belletristik-Bücher, die für den
Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurden. Die Furche, Nr. 11, 17. März
2011, S. 13 Axt für das
gefrorene Meer. Nicht bequem, aber Lesende reich beschenkend: Ein Plädoyer
für Bücher, die wecken – wie die Werke der Literaturnobelpreisträgerin Toni
Morrison. Die Furche (booklet), Nr. 5, 3. Februar
2011, S. 6-8 Wir, Wolkenstein
und Ruiss. Ein Lyriker der Gegenwart als Koautor
eines Lyrikers des Mittelalters: So werden Oswald von Wolkensteins Lieder zum
interessanten Gegenwartsprojekt. Die rasende
Buchwelt. Immer schneller geht es im Buchbetrieb zu und es sind überall
dieselben Bücher, die für kurze Zeit große Beachtung finden, bevor sie wieder
verschwinden. Die Furche, Nr. 46, 18. November 2010, S. 21 Schmerzhafte
Erinnerung. Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien: drei Staaten eines nun
getrennten Sprachraums, in dem auch die Literatinnen und Literaten mit den
Folgen des Kriegs konfrontiert sind. Die Furche, Nr. 43, 28. Oktober 2010, S.
13 Im Schatten der Diktatur.
Argentinien hat von dokumentarischer bis zu fantastischer Literatur vieles zu
bieten – auch Einblicke in die Grauen von gestern, die bis heute wirken. Die
Furche (booklet), Nr. 40, 7. Oktober 2010, S. 4-7 Den Klagenfurter
Bewerb wieder laut machen. Die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ in
Klagenfurt bedeuten drei Tage Literatur im Fernsehen. Die Chancen einer
solchen Veranstaltung wurden aber nicht so recht genützt. Die Furche, Nr. 26, 1. Juli 2010, S. 13 Widerspenstig,
engagiert. Der Literaturnobelpreisträger José Saramago
war bis zu seinem Tod ein widerständiger Geist. Sein hellwacher, kritischer
Blick galt vor allem den "Ohnmächtigen" – und der Sprache. Die
Furche, Nr. 25, 24. Juni 2010, S. 13 Jede Kritik eine
Polemik. Er verkörpert wie kein anderer die "Literaturkritik":
Marcel Reich-Ranicki, der umstrittene "Literaturpapst". Am 2. Juni
feiert er seinen 90. Geburtstag. Die Furche, Nr. 22, 2. Juni 2010, S. 9 Wohin führt die
Netzkritik Auf den 32. Solothurner Literaturtagen lasen Schweizer und
internationale Autoren. Die Zuhörer wurden aber auch mit brisanten Fragen
nach der Literaturkritik im Internet konfrontiert. Die Furche, Nr. 20, 20.
Mai 2010, S. 16/17 Literatur als
Erlebnis. Es gäbe keine Leser mehr? Wer das denkt, möge nach Rauris kommen. Seit 40 Jahren zeigen die Rauriser Literaturtage das Gegenteil. Vergangenes
Wochenende war es wieder einmal soweit. Die Furche, Nr. 15, 15. April 2010,
S. 13 Alle Jahre
wieder: das große Lesefest. Der Preis der Leipziger Buchmesse wird
alljährlich in drei Kategorien verliehen: Belletristik, Sachbuch/Essayistik,
Übersetzung. Ein Blick in die fünf nominierten Belletristik-Titel. Die
Furche, Nr. 11, 18. März 2010, S. 13 Kein Blitzstrahl,
kein Riese. J. M. Coetzee,
Literaturnobelpreisträger und zweifacher Booker-Prize-Träger,
weigert sich, sein Leben der Öffentlichkeit zum Fraß vorzuwerfen. Stattdessen
schreibt er es literarisch um. Die Furche, Nr. 6, 11. Februar 2010, S. 9 In einer Festung
leben. Ein Land im Dauerkonflikt: Die gegenwärtige Literatur in Israel
versucht ihren Beitrag zur Lösung der Konflikte. Die Furche, Nr. 1, 7. Januar
2010, booklet, S. 4-7 Ist die Welt
erlöst? Peter Henisch hat mit "Der verirrte
Messias" eine Liebes- und Zweifelsgeschichte geschrieben. Die Furche,
Nr. 32, 6. August 2009, booklet, S. 7 Aufbrechen oder
Ankommen. Neugierig ins Offene fahren oder endlich zum Vertrauten heimkommen:
Die Literatur erzählt über die miteinander ringenden Kräfte und Sehnsüchte
des Menschen. Die Furche, Nr. 27, 2. Juli 2009, booklet,
S. 4-6 Buhlen um
Beachtung. Seit fünf Jahren wird jeweils am ersten Messetag der Preis der
Leipziger Buchmesse verliehen. Die sechs Belletristik-Nominierungen verbindet
der Blick auf gesellschaftliche Umbrüche. Die Furche, Nr. 11, 12. März 2009,
S. 13 Hingehen, wo es
wehtut. SAID, der Lyrik, Prosa und Essays schreibt, spricht über den
Zusammenhang von Literatur und Berührung, wettert gegen Schubladendenken und plädiert
für das Offenhalten von Wunden. Die Furche, Nr. 6, 6. Februar 2009, booklet, S. 4-5 Mit großer Lust
am Fabulieren. Michael Stavaric misstraut der
Geschichte. Er erzählt daher mit seiner Prosa über einen Zoohändler,
der bei mehr als einem Schiffsunglück seine Finger im Spiel hat, eine
Geschichte, die auch erzählt, dass es so ganz sicher nicht gewesen ist. Die
Furche, Nr. 45, 7. November 2008, booklet, S. 4-5 Spurensuche in
der Ukraine. Die ukrainische Literatur war multikulturell und vielsprachig. Heut
gibt es kein eindeutiges Kriterium für ukrainische Literatur. Der Graben
zwischen Ost und West prägt das Land. Die Furche, Nr. 45, 7. November 2008,
S. 13 Ich vollende
nichts. Vom wütenden Tabubrecher zum preisgekrönten Schriftsteller: Josef
Winklers literarischer Weg. Die Furche, Nr. 41, 9. Oktober 2008, booklet, S. 4-5 Wo die Katzen
regieren. Sind alle, die über Literatur schreiben, bloß lästige Schmarotzer?
Die Furche, Nr. 16, 17. April 2008, BÜCHER-FRÜHLING, S. I Das bin doch
nicht ich! Jeder Roman ein Schlüssellochroman? Philip
Roth spielt mit dem biografischen Lesen und entlarvt die Lüsternheit nach
echtem Leben. Die Furche, Nr. 7, 14. Februar 2008, S. 13 Zerschlagen.
Erschütternde Prosa, durchlittenes Dokument: Warlam
Schalamows "Erzählungen aus Kolyma". Die Furche, Nr. 1, 3. Januar 2008, S. 13 Darf Kritik noch
kritisch sein? Und ob! Sie muss! – meint Brigitte Schwens-Harrant. Die
Furche, Nr. 46, BUCH-LESE, Donnerstag, 15. November 2007, S. I Noch ohne Bücher,
fertig, los! Sperrfristen sind offensichtlich da, um gebrochen zu werden.
Brigitte Schwens-Harrant über den absurden Binnenwettkampf im
österreichischen Rezensionswesen und den neuen Roman von Thomas Glavinic. Die Furche, Nr. 35, 30. August 2007, S. 13 Sound oder Stoff?
Die "31. Tage der deutschsprachigen Literatur" in Klagenfurt. Die
Furche, Nr. 27, 5. Juli 2007, S. 13 Ein Mozart wie
Gott. E.-E. Schmitts "Mein Leben mit Mozart" als zeitgeistige
Erbauungsliteratur. Die Furche, Nr. 39, 28. September 2006, S. 13 Die Moderne. Vor
60 Jahren starb eine Wegbereiterin der literarischen Moderne: Gertrude Stein.
Ihre "Autobiographie von Alice B. Toklas" erzählt hintersinnig von Leben und Kunst.
Die Furche, Nr. 31, 3. August 2006, S. 16 Skandal im
Literaturbezirk. Gesteigerte Auflagen, blamierte Verlage, verletzte Rechte
und überschrittene Grenzen: die Literatur bewegt ja doch. Die Furche, Nr. 13,
30. März 2006, S. 13 Wieder-Erinnern. Die
Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison wird 75. Die Furche, Nr. 7, 16.
Februar 2006, S. 13 Wir wären sicher
gewesen. Entsetzen wird zu Erzählen: Der 11. September 2001 und seine Folgen
als Themen der Literatur. Die Furche, Nr. 36, 8. September 2005, S. 13-14 Verrückter Leser.
Cervantes' "Don Quijote" und das Verwirrspiel um Lesen und
Wirklichkeit. Die Furche, Nr. 33, 18. August 2005, S. 9 Es kommt auf
alles an. Literarische Warnungen vor einer Gesellschaft, die Menschen durch
Klischees ersetzt und das große Denken durch das kleine. Die Furche, Nr. 28,
14. Juli 2005, S. 11 Fragen Sie Herrn
Paulo! Paulo Coelho begeistert die Massen. Dabei sind seine Bücher schlecht
geschrieben und seine Botschaften fragwürdig. Die Furche, Nr. 17, 28. April
2005, S. 13 Symphonie der
Gegensätze. Orhan Pamuk
neuester Roman "Schnee" verleiht der türkischen Vielstimmigkeit
Gehör: Islamisten und Säkularisten, Gläubige und Atheisten kommen zu Wort -
und die Leser der Türkei vielleicht ein Stück näher. Die Furche, Nr. 9, 3.
März 2005, S. 20 Begegnung mit dem
Bösen. Die literarischen Texte von Patricia Highsmith
führen in menschliche Abgründe – und tiefer. Die Furche, Nr. 5, 3. Februar
2005, S. 13 Trittbrett
Literatur? Es spricht sich herum: Auch Theologen kann es nicht schade, sich
mit Literatur zu beschäftigen. Im Gegenteil. Manche stellen dabei aber die
Nützlichkeit über alles andere. Eine Polemik, aber auch ein Plädoyer. Die
Furche, Nr. 41, 7. Oktober 2004, S. 13 Wie wir leben.
Der Blick der Literatur auf eine ökonomisierte Welt. Die Furche, Nr. 31, 29.
Juli 2004, S. 11 Kein Feilschen um
Freiheit. Vor 200 Jahren wurde Amantine-Aurore-Lucile
Dupin geboren, als George Sand ging sie in die
Literaturgeschichte ein. Ihre Briefe erzählen nicht nur ihr Leben, sondern
auch ihre Gedanken zu Liebe und Freundschaft, Kunst und Religion, Poetik und
vor allem Politik. Die Furche, Nr. 27, 1. Juli 2004, S. 16 Im Lachen an den
Schmerz erinnern. George Tabori, einer der
wichtigsten Dramatiker der Gegenwart, wird 90. Spätestens jetzt sollte man
auch einmal seine Romane lesen. Die Furche, Nr. 21, 20. Mai 2004, S. 16 Ich bin göttlich.
Salvador Dalí verstand es, sich in Szene zu setzen. Nachzulesen ist das nun
auch in der Sonderausgabe seines "autobiografischen" Romans
"Das geheime Leben des Salvador Dalí", herausgegeben anlässlich
seines 100. Geburtstages. Die Furche, Nr. 19, 6. Mai 2004, S. 20 "Alle Dichter lügen". Alt ist er, der Vorwurf, und in immer
neuen Gewändern in Erscheinung getreten. Dabei sind sie besondere Liebhaber
der Wahrheit, die Literaten. Die
Furche, Nr. 13, 27. März 2003, S. 24 Sex, Stars & Stripes. Seit Jahrzehnten provoziert, irritiert und
fasziniert der amerikanische Autor Philip Roth.
Dieser Tage feiert er seinen 70. Geburtstag. Die Furche, Nr. 12, 20. März
2003, S. 14 Hoch hinaus. Vor
einem Jahrhundert lernte der Mensch fliegen. Das veränderte die Welt, aber auch
die Literatur. Unter den ersten Augenzeugen von Ohnmacht und Größenwahn:
Franz Kafka und Gabriele d'Annunzio. Die Furche,
Nr. 6, 6. Februar 2003, S. 17 |
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